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Kommentar: An der Stelle der heutigen St. Trinitatis Kirche befand sich ursprünglich eine zum Pfarrbezirk Ottensen gehörende Kirche aus den Jahren 1649/1650. Nachdem die alte Kirche mit den Jahren baufällig wurde und zudem den repräsentativen Ansprüchen der Zeit nicht mehr genügte, wurde ein Neubau geplant. Die künftige Altonaer Hauptkirche wurde von 1742 bis 1743 errichtet Der Innenraum wurde ganz ähnlich wie die spätere St. Michaelis als eigenständiger protestantischer Predigtraum angelegt. Die prächtige barocke Ausstattung der St. Trinitatis war ein bewusster und moderner Gegensatz zu den noch aus der Gotik stammenden Kirchen im benachbarten Hamburg, dass etwas gleichartiges lediglich mit dem kleineren Vorgängerbau der Michaeliskirche bieten konnte. Erst 1897 überformte man die ursprünglich recht nüchterne Turmfassade mit neobarocken Dekorationselementen.
Bild 165 * Hier befindet sich u.a. die Grabstätte des deutschen Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724 - 1803. * Hier befindet sich u.a. die Grabstätte des deutschen Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724 - 1803. * 2816 x 2112 * (3.01MB)

Bild 166 * Die Palmaille ist die östliche Verlängerung der Klopstockstraße, liegt aber in Altona.
Sie wurde 1638 mitten im Dreißigjährigen Krieg angelegt. Ihren Namen erhielt sie von einem mit dem Croquet verwandten italienischen Ballspiel, für das sie angelegt wurde. * Die Palmaille ist die östliche Verlängerung der Klopstockstraße, liegt aber in Altona.
Sie wurde 1638 mitten im Dreißigjährigen Krieg angelegt. Ihren Namen erhielt sie von einem mit dem Croquet verwandten italienischen Ballspiel, für das sie angelegt wurde. * 2816 x 2112 * (3.04MB)

Bild 167 * Nach Verbreiterung und Pflanzung weiterer Lindenreihen wurden Ende des 18. Jahrhunderts schließlich beidseitig repräsentative Bauten errichtet. Insbesondere die Bauten des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen prägten die Prachtstraße. Nach dem 2. Weltkrieg sind nur wenige Häuser unversehrt geblieben. * Nach Verbreiterung und Pflanzung weiterer Lindenreihen wurden Ende des 18. Jahrhunderts schließlich beidseitig repräsentative Bauten errichtet. Insbesondere die Bauten des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen prägten die Prachtstraße. Nach dem 2. Weltkrieg sind nur wenige Häuser unversehrt geblieben. * 2816 x 2112 * (2.97MB)

Bild 168 * Seit dem 16. Jahrhundert wurden an dieser Stelle gegen den Willen der reichen Hansestadt Hamburg Fischmärkte abgehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Hamburger ihren Fischmarkt aus der Altstadt in die Vorstadt St. Pauli direkt neben diesem Platz und errichteten eine Auktionshalle, die 1978 abgerissen wurde.

Die Bürger von Altona, seit 1867 preußische Stadt, bauten 1886 ihre eigene Fischauktionshalle, um gegenüber der Stadt Hamburg nicht ins Hintertreffen zu geraten. Sie wurde im Stil einer dreischiffigen Basilika erbaut und soll an die antiken römischen Markthallen erinnern. Schon kurz nach der Errichtung der Auktionshalle erzielte der Altonaer Fischmarkt höhere Umsätze als der Hamburger.

1934 fusionierten die beiden Fischmarktgesellschaften Hamburgs und Altonas zur heutigen Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH. Die beiden Auktionshallen in Altona und in St. Pauli wurden 1943 bei den Bombenangriffen auf die Stadt Hamburg stark beschädigt und nur notdürftig repariert.

Nach vielen Diskussionen entschied man nach der Sturmflut von 1976, die Auktionshalle in St. Pauli abzureißen und die Altonaer Fischauktionshalle zu restaurieren. 

Die Halle bietet Platz für etwa 3500 Besucher und wird für Partys sowie für Werbe- und PR-Events großer Konzerne genutzt. * Seit dem 16. Jahrhundert wurden an dieser Stelle gegen den Willen der reichen Hansestadt Hamburg Fischmärkte abgehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Hamburger ihren Fischmarkt aus der Altstadt in die Vorstadt St. Pauli direkt neben diesem Platz und errichteten eine Auktionshalle, die 1978 abgerissen wurde.

Die Bürger von Altona, seit 1867 preußische Stadt, bauten 1886 ihre eigene Fischauktionshalle, um gegenüber der Stadt Hamburg nicht ins Hintertreffen zu geraten. Sie wurde im Stil einer dreischiffigen Basilika erbaut und soll an die antiken römischen Markthallen erinnern. Schon kurz nach der Errichtung der Auktionshalle erzielte der Altonaer Fischmarkt höhere Umsätze als der Hamburger.

1934 fusionierten die beiden Fischmarktgesellschaften Hamburgs und Altonas zur heutigen Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH. Die beiden Auktionshallen in Altona und in St. Pauli wurden 1943 bei den Bombenangriffen auf die Stadt Hamburg stark beschädigt und nur notdürftig repariert.

Nach vielen Diskussionen entschied man nach der Sturmflut von 1976, die Auktionshalle in St. Pauli abzureißen und die Altonaer Fischauktionshalle zu restaurieren. 

Die Halle bietet Platz für etwa 3500 Besucher und wird für Partys sowie für Werbe- und PR-Events großer Konzerne genutzt. * 2816 x 2112 * (2.98MB)

Bild 169 * Häuser gegenüber mit einigen Restaurants und Kneipen rund um den Marktplatz, der für den bekannten Fischmarkt am Sonntagmorgen verwendet wird. * Häuser gegenüber mit einigen Restaurants und Kneipen rund um den Marktplatz, der für den bekannten Fischmarkt am Sonntagmorgen verwendet wird. * 2816 x 2112 * (3.05MB)

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Fotos: Christian Schwert, (c) 2006, teilweise 2005