Hamburg 2006 » 05_Altona  (15 Fotos)     [SEITE 1 von 1] :: Gehe zu  
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Bild 156 * Fußgängerzone in der Ottenser Hauptstraße mit Blick auf den Altonaer Kopfbahnhof * Fußgängerzone in der Ottenser Hauptstraße mit Blick auf den Altonaer Kopfbahnhof * 2816 x 2112 * (3.04MB)
Bild 157 * Ottenser Hauptstraße in entgegengesetzt Richtung * Ottenser Hauptstraße in entgegengesetzt Richtung * 2816 x 2112 * (3.05MB)
Bild 158 * Wohnhaus von 1906 Ecke Ottenser Hauptstraße / Bahrenfelder Straße * Wohnhaus von 1906 Ecke Ottenser Hauptstraße / Bahrenfelder Straße * 2816 x 2112 * (2.96MB)
Bild 159 * Der Brunnen ist nach Günther Ludwig Stuhlmann benannt. Dieser war Gründer und Direktor der Altonaer Gas- und Wasseranstalt AG. 1869 vermachte er Altona testamentarisch rund 75.000 Mark  mit der Bestimmung damit einen neuen Turm für die Ottenser Christianskirche, ein städtisches Leichenhaus, einen öffentlichen Garten sowie einen Springbrunnen zu finanzieren. * Der Brunnen ist nach Günther Ludwig Stuhlmann benannt. Dieser war Gründer und Direktor der Altonaer Gas- und Wasseranstalt AG. 1869 vermachte er Altona testamentarisch rund 75.000 Mark  mit der Bestimmung damit einen neuen Turm für die Ottenser Christianskirche, ein städtisches Leichenhaus, einen öffentlichen Garten sowie einen Springbrunnen zu finanzieren. * 2816 x 2112 * (3.0MB)
Bild 160 * Erst durch die Verlagerung des Altonaer Bahnhofs nach Norden und den Umbau des alten Gebäudes zum neuen Rathaus der Stadt (eröffnet 1898) entstand – 25 Jahre nach Stuhlmanns Tod – mit dem Kaiserplatz ein repräsentativer Standort für den Brunnen. Den vom Altonaer Magistrat deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb für eine monumentale, künstlerisch bedeutende Brunnenanlage gewann der Berliner Bildhauer Paul Türpe (1859-1944) mit seinem Modell Kampf gegen weitaus namhaftere Konkurrenz.
Im Dezember 1897 erteilte Oberbürgermeister Otto Giese die Baugenehmigung. Schließlich wurde der Stuhlmannbrunnen  1900 eingeweiht. Er stellt zwei Zentauren dar, die um einen riesigen Fisch ringen – eine Allegorie auf die Konkurrenz der Nachbarstädte Altona und Hamburg. * Erst durch die Verlagerung des Altonaer Bahnhofs nach Norden und den Umbau des alten Gebäudes zum neuen Rathaus der Stadt (eröffnet 1898) entstand – 25 Jahre nach Stuhlmanns Tod – mit dem Kaiserplatz ein repräsentativer Standort für den Brunnen. Den vom Altonaer Magistrat deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb für eine monumentale, künstlerisch bedeutende Brunnenanlage gewann der Berliner Bildhauer Paul Türpe (1859-1944) mit seinem Modell Kampf gegen weitaus namhaftere Konkurrenz.
Im Dezember 1897 erteilte Oberbürgermeister Otto Giese die Baugenehmigung. Schließlich wurde der Stuhlmannbrunnen  1900 eingeweiht. Er stellt zwei Zentauren dar, die um einen riesigen Fisch ringen – eine Allegorie auf die Konkurrenz der Nachbarstädte Altona und Hamburg. * 2816 x 2112 * (3.03MB)
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Bild 161 * Nordseite des früheren Bahnhofs und seit 1898 Rathaus von Altona mit Reiterstandbild von Wilhelm I., das am 18. Juni 1898 in Anwesenheit des Kaiserpaares eingeweiht. * Nordseite des früheren Bahnhofs und seit 1898 Rathaus von Altona mit Reiterstandbild von Wilhelm I., das am 18. Juni 1898 in Anwesenheit des Kaiserpaares eingeweiht. * 2816 x 2112 * (2.9MB)
Bild 162 * Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergt das Rathaus das Bezirksamt Hamburg-Altona, der Kollegiensaal wird insbesondere für die Plenarsitzungen der Bezirksversammlung Altona genutzt. Im Südflügel, erbaut 1844, befindet sich das Standesamt; es ist aufgrund des ansehnlichen Gebäudes und seiner Lage oberhalb der Elbe ein beliebter Ort für Eheschließungen. * Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergt das Rathaus das Bezirksamt Hamburg-Altona, der Kollegiensaal wird insbesondere für die Plenarsitzungen der Bezirksversammlung Altona genutzt. Im Südflügel, erbaut 1844, befindet sich das Standesamt; es ist aufgrund des ansehnlichen Gebäudes und seiner Lage oberhalb der Elbe ein beliebter Ort für Eheschließungen. * 2816 x 2112 * (3.0MB)
Bild 163 * Die Klopstockstraße liegt bereits im Stadtteil Ottensen. Hier sind typische Häuser aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. * Die Klopstockstraße liegt bereits im Stadtteil Ottensen. Hier sind typische Häuser aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. * 2816 x 2112 * (3.0MB)
Bild 164 * Die Christianskirche in Ottensen wurde 1735-38 erbaut und erhielt Ihren Namen durch König Christian VI von Dänemark. * Die Christianskirche in Ottensen wurde 1735-38 erbaut und erhielt Ihren Namen durch König Christian VI von Dänemark. * 2816 x 2112 * (3.06MB)
Bild 165 * Hier befindet sich u.a. die Grabstätte des deutschen Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724 - 1803. * Hier befindet sich u.a. die Grabstätte des deutschen Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724 - 1803. * 2816 x 2112 * (3.01MB)
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Bild 166 * Die Palmaille ist die östliche Verlängerung der Klopstockstraße, liegt aber in Altona.
Sie wurde 1638 mitten im Dreißigjährigen Krieg angelegt. Ihren Namen erhielt sie von einem mit dem Croquet verwandten italienischen Ballspiel, für das sie angelegt wurde. * Die Palmaille ist die östliche Verlängerung der Klopstockstraße, liegt aber in Altona.
Sie wurde 1638 mitten im Dreißigjährigen Krieg angelegt. Ihren Namen erhielt sie von einem mit dem Croquet verwandten italienischen Ballspiel, für das sie angelegt wurde. * 2816 x 2112 * (3.04MB)
Bild 167 * Nach Verbreiterung und Pflanzung weiterer Lindenreihen wurden Ende des 18. Jahrhunderts schließlich beidseitig repräsentative Bauten errichtet. Insbesondere die Bauten des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen prägten die Prachtstraße. Nach dem 2. Weltkrieg sind nur wenige Häuser unversehrt geblieben. * Nach Verbreiterung und Pflanzung weiterer Lindenreihen wurden Ende des 18. Jahrhunderts schließlich beidseitig repräsentative Bauten errichtet. Insbesondere die Bauten des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen prägten die Prachtstraße. Nach dem 2. Weltkrieg sind nur wenige Häuser unversehrt geblieben. * 2816 x 2112 * (2.97MB)
Bild 168 * Seit dem 16. Jahrhundert wurden an dieser Stelle gegen den Willen der reichen Hansestadt Hamburg Fischmärkte abgehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Hamburger ihren Fischmarkt aus der Altstadt in die Vorstadt St. Pauli direkt neben diesem Platz und errichteten eine Auktionshalle, die 1978 abgerissen wurde.

Die Bürger von Altona, seit 1867 preußische Stadt, bauten 1886 ihre eigene Fischauktionshalle, um gegenüber der Stadt Hamburg nicht ins Hintertreffen zu geraten. Sie wurde im Stil einer dreischiffigen Basilika erbaut und soll an die antiken römischen Markthallen erinnern. Schon kurz nach der Errichtung der Auktionshalle erzielte der Altonaer Fischmarkt höhere Umsätze als der Hamburger.

1934 fusionierten die beiden Fischmarktgesellschaften Hamburgs und Altonas zur heutigen Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH. Die beiden Auktionshallen in Altona und in St. Pauli wurden 1943 bei den Bombenangriffen auf die Stadt Hamburg stark beschädigt und nur notdürftig repariert.

Nach vielen Diskussionen entschied man nach der Sturmflut von 1976, die Auktionshalle in St. Pauli abzureißen und die Altonaer Fischauktionshalle zu restaurieren. 

Die Halle bietet Platz für etwa 3500 Besucher und wird für Partys sowie für Werbe- und PR-Events großer Konzerne genutzt. * Seit dem 16. Jahrhundert wurden an dieser Stelle gegen den Willen der reichen Hansestadt Hamburg Fischmärkte abgehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Hamburger ihren Fischmarkt aus der Altstadt in die Vorstadt St. Pauli direkt neben diesem Platz und errichteten eine Auktionshalle, die 1978 abgerissen wurde.

Die Bürger von Altona, seit 1867 preußische Stadt, bauten 1886 ihre eigene Fischauktionshalle, um gegenüber der Stadt Hamburg nicht ins Hintertreffen zu geraten. Sie wurde im Stil einer dreischiffigen Basilika erbaut und soll an die antiken römischen Markthallen erinnern. Schon kurz nach der Errichtung der Auktionshalle erzielte der Altonaer Fischmarkt höhere Umsätze als der Hamburger.

1934 fusionierten die beiden Fischmarktgesellschaften Hamburgs und Altonas zur heutigen Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH. Die beiden Auktionshallen in Altona und in St. Pauli wurden 1943 bei den Bombenangriffen auf die Stadt Hamburg stark beschädigt und nur notdürftig repariert.

Nach vielen Diskussionen entschied man nach der Sturmflut von 1976, die Auktionshalle in St. Pauli abzureißen und die Altonaer Fischauktionshalle zu restaurieren. 

Die Halle bietet Platz für etwa 3500 Besucher und wird für Partys sowie für Werbe- und PR-Events großer Konzerne genutzt. * 2816 x 2112 * (2.98MB)
Bild 169 * Häuser gegenüber mit einigen Restaurants und Kneipen rund um den Marktplatz, der für den bekannten Fischmarkt am Sonntagmorgen verwendet wird. * Häuser gegenüber mit einigen Restaurants und Kneipen rund um den Marktplatz, der für den bekannten Fischmarkt am Sonntagmorgen verwendet wird. * 2816 x 2112 * (3.05MB)
Bild 170 * An der Stelle der heutigen St. Trinitatis Kirche befand sich ursprünglich eine zum Pfarrbezirk Ottensen gehörende Kirche aus den Jahren 1649/1650. Nachdem die alte Kirche mit den Jahren baufällig wurde und zudem den repräsentativen Ansprüchen der Zeit nicht mehr genügte, wurde ein Neubau geplant. Die künftige Altonaer Hauptkirche wurde von 1742 bis 1743 errichtet
Der Innenraum wurde ganz ähnlich wie die spätere St. Michaelis als eigenständiger protestantischer Predigtraum angelegt. Die prächtige barocke Ausstattung der St. Trinitatis war ein bewusster und moderner Gegensatz zu den noch aus der Gotik stammenden Kirchen im benachbarten Hamburg, dass etwas gleichartiges lediglich mit dem kleineren Vorgängerbau der Michaeliskirche bieten konnte.
Erst 1897 überformte man die ursprünglich recht nüchterne Turmfassade mit neobarocken Dekorationselementen. * An der Stelle der heutigen St. Trinitatis Kirche befand sich ursprünglich eine zum Pfarrbezirk Ottensen gehörende Kirche aus den Jahren 1649/1650. Nachdem die alte Kirche mit den Jahren baufällig wurde und zudem den repräsentativen Ansprüchen der Zeit nicht mehr genügte, wurde ein Neubau geplant. Die künftige Altonaer Hauptkirche wurde von 1742 bis 1743 errichtet
Der Innenraum wurde ganz ähnlich wie die spätere St. Michaelis als eigenständiger protestantischer Predigtraum angelegt. Die prächtige barocke Ausstattung der St. Trinitatis war ein bewusster und moderner Gegensatz zu den noch aus der Gotik stammenden Kirchen im benachbarten Hamburg, dass etwas gleichartiges lediglich mit dem kleineren Vorgängerbau der Michaeliskirche bieten konnte.
Erst 1897 überformte man die ursprünglich recht nüchterne Turmfassade mit neobarocken Dekorationselementen. * 2816 x 2112 * (3.03MB)
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Album zuletzt aktualisiert am 12.09.06 17:13
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Fotos: Christian Schwert, (c) 2006, teilweise 2005